Zukunft

Unterstützung für Unterstützer

Heute an dieser Stelle einmal etwas Persönliches.

Was könnte ich tun, um einen guten Beitrag zur Unterstützung der Bewältigung der Flüchtlingsthematik zu leisten – habe ich mich gefragt. Jeder soll doch eigentlich das beitragen was er oder sie am besten kann. In meinem Fall heißt das, mein professionelles Wissen zu den Themen Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit nutzbringend zur Verfügung zu stellen.

Viele Menschen bringen sich ein, haben Freundeskreise, Initiativen und Vereine gegründet, um die Flüchtlinge zu unterstützen, die sich eine gute Zukunft in Deutschland erhoffen. Die Arbeit mit den Menschen, all dem was sie mitbringen und auch mit der deutschen Bürokratie ist unglaublich herausfordernd für die Ehrenamtlichen. Bei großem Einsatz und hoher zeitlicher Beanspruchung geraten sie schneller an ihre Grenzen als sie erwartet hatten. Auch die Zusammenarbeit in Freiwilligenteams, das Strukturieren der Arbeit und das Aushalten existentieller Nöte bei Flüchtlingen ohne etwas tun zu können ist eine große Herausforderung.

Seit Ende 2015 unterstütze ich ein Team von Ehrenamtlichen und wir konnten schon viele Themen bearbeiten, neu sortieren, die Kommunikation untereinander wieder leichter machen und neue Lösungen für die Zusammenarbeit finden. Wir haben auch daran gearbeitet wie Ehrenamtliche sich abgrenzen können. Abgrenzung ist notwendig, um Unterstützung zu geben.

Die International Coach Federation, bei der ich Mitglied bin, fordert ihre Mitglieder auf, „Pro Bono Coaching“ zu leisten, um Menschen und Projekte zu unterstützen, die in eine hoffnungsvolle Zukunft führen. Mein Engagement ist mein Beitrag zu „wir schaffen das“! Jede an ihrem Platz.